Viele Sitten der Religionen - Ahnen

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Ahnentradition (chinesisch)

Es gibt in China ein traditionelles mehrtägiges Fest der "Hungrigen Geister". Es wird in der 14 ten Nacht des sibten Monats nach dem Mondkalender gefeiert. An diesen Tagen wird von den Familien für die verstorbenen Verwandten gebetet. Vor allem für all die jenigen, die sich nicht richtig verabschieden konnten. Deshalb denkt man, seien die Seelen aus diesem Grund hungrig geblieben.  So werden Opfergaben all den Ahnen dargeboten. Diese Opfergaben kommen als papiergefertigte Nachbildungen von wertvollen Dinge, die eventuell von den Ahnen gewünscht werden , wichtig und notwendig sind.  Nachbildungen von Autos, Häusern, falsches Geld und vieles andere werden in einer Opferschale verbrannt. So denkt man die Ahnen im Himmel zu unterstützen. Beim Festmahl wird ein Platz für die Ahnen frei gehalten und diese bekommen ebenfalls Speisen, damit sie mitfeiern konnten.

Heuer fand dieses Fest am 25. August  in Hongkong statt. Ein seit über 100 Jahre alter chinesischer Brauch des Ahnenkults.HIer findet auch vieles in der Öffentlichkeit statt, so sieht man Menschen, die in den Parks und auf Plätzen Ihren Vorfahren und umherwandernden Geistern Opfergaben bringen, Räucherstäbchen abbrennen, Reis verteilen, am Straßenrand Papiergeld verbrennen und andere Opfer für Geister und Vorfahren für das Leben im Jenseits bringen. Auch Essen lässt man draußen stehen, um den Appetit der hungrigen Geister zu stillen.Zusätzlich werden chinesische  Opern mitten in der Stadt auf Bambusbühnen aufgeführt, um die wohltätigen und frommen Taten der Götter zu preisen.

 

Hier möchte ich dir die Frage stellen: Wie ehrst und achtest du deine Ahnen?