September - Prinz der Schwerter

Schneeglöckchen
Emotion

stammende Glaubensmuster zu erkennen...

 Im September läuft der Prinz der Schwerter, dessen Energie uns dabei hilft, alte aus der Kindheit stammende Glaubensmuster zu erkennen, um uns von ihnen zu lösen. Wir werden im September dabei unterstützt, das freie Ausleben unserer Lebendigkeit und unserer Kreativität auf direktestem Wege ins Leben zu bringen und in die Tat umzusetzen. Immer zeigt der Schwerter-Prinz auf, wo wir noch unter dem Einfluss alter Gedanken stehen, die jedoch ihre Gültigkeit in der Aktualität definitiv verloren haben und uns in der Gegenwart nur noch hinderlich sind.
Um als Kinder überhaupt in der Gemeinschaft, der Familie, der Schule etc. existieren zu können, hatten wir keine andere Wahl, als die Regeln anderer zu übernehmen und einzuhalten. Die Alternative einer freien Wahl hatten wir noch nicht, weil uns die erforderliche Erfahrung fehlte, diese Regeln selbständig zu hinterfragen. Als bewusste Erwachsene jedoch können wir jetzt unsere eigenen Überzeugungen bilden und diese auch ins Leben bringen. Angelernte Regeln müssen wir nicht  mehr wie als Kind ohne weiteres Hinterfragen befolgen. Vielleicht entscheiden wir uns nach diesem Hinterfragen tatsächlich, erneut die Regeln zu befolgen, die man uns auferlegt hatte. Wir erkennen vielleicht, dass sie für das Zusammenleben sinnvoll und förderlich sind. Doch manchmal ist dies eben auch nicht so. Der Prinz zeigt uns, dass wir nun selbst wissen sollten, welchen Gedanken wir folgen wollen, was wir unter Freiheit verstehen, welche Vorstellungen wir mit unserer Energie speisen wollen.
Er traut uns zu, dass wir eigenverantwortlich all unsere alten Glaubenssätze in Frage stellen und aus der Perspektive der Gegenwart heraus untersucht haben, bzw. untersuchen. Wer dieser Aufforderung des Prinzen mit der erforderlichen Klarheit folgt, wird feststellen, dass tatsächlich viele unserer Gedankenmuster  in der Gegenwart überholt sind. Viele unserer gedanklichen Quellen wurden uns von unseren Bezugspersonen weitergereicht. So brachte man uns beispielsweise auch bei, was sich gehört und was nicht. Möglich, dass diese Regeln und gedanklichen Ansätze seinerzeit tatsächlich konstruktiv waren und uns vielleicht sogar Schutz vor uns selbst boten. Wir verfügten nicht über die erforderlichen Erfahrungswerte, um hier frei zu entscheiden. Doch lernt der Mensch zuerst durch Nachahmung, dann aber auch zwingend durch eigenes Experimentieren. Zunehmend legt er also auch häufig ab, was er sich einst angeeignet hat und entfaltet sein eigenes Wesen mehr und mehr – wenn er den erforderlichen Mut dazu aufbringt! Es gilt jetzt, eigenen gedanklichen Wegen zu folgen und zu versuchen, unsere inneren Fragen weitestgehend selbst zu beantworten. (Z.B: Ist das Universum wirklich nur das Produkt eines Zufalls, Hihi?) Hinter den erlernten Antworten und hinter den scheinbaren Lösungen unserer grundsätzlichen Fragen wartet eine ganze Welt neuer Gedanken und Möglichkeiten. Das menschliche Potenzial ist weit mehr, als man uns einst vermittelt hat!
Der Ansatz des Prinzen gilt für alle Bereiche unserer Gedankenwelt, vor allem für all das, was unsere Lebendigkeit erhöht. Kreativität ist etwas Individuelles. Wir benötigen niemanden mehr, der uns seine kulturellen, systemischen, religiösen und sonstigen Normen überstülpt – die Gedanken sind FREI! Einen September der Gedankenfreiheit wünsche ich Euch.

 
Text:  Armin Denner Tarot-Beratungen
www.tarotproject.com